Gemeinsam für den Klimaschutz – Kohlendioxid sinnvoll nutzen

MPI CEC bringt wissenschaftliche Kompetenz ins Verbundprojekt „Carbon2Chem“

Pressekonferenz zum Verbundprojekt "Carbon2Chem" u.a. mit Prof. Robert Schlögl, Bundesministerin Johanna Wanka und Heinrich Hiesinger, Vorstandvorsitzender der ThyssenKrupp AG. (c) Foto: bmbf / Ute Grabowsky / photothek.net

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion bringt wissenschaftliche Kompetenz ins Verbundprojekt „Carbon2Chem“ ein.

17 Partner aus Industrie und Wissenschaft starten mit dem Verbundprojekt „Carbon2Chem“ eine groß angelegte Klimaschutz-Initiative.

Ziel des Projekts ist es, Hüttengase, die bei der Stahlproduktion aus den Hochöfen entweichen, für die Produktion von Chemikalien zu nutzen und Kohlenstoffdioxidausstoß anhaltend zu verringern. Dafür wird zusätzlich Wasserstoff benötigt, der mit Hilfe erneuerbarer Energien erzeugt werden soll. Der CO2-Ausstoß in der Region und auch an anderen Stahlstandorten soll auf diese Weise wirtschaftlich nutzbar gemacht und somit ein klimarelevanter CO2-Einspareffekt erreicht werden.

Prof. Schlögl, Direktor am MPI CEC, ist einer der Initiatoren des Projektes.

Weitere Informationen zu Carbon2Chem und die Rolle des MPI CEC im Verbundprojekt finden Sie in der zugehörigen Pressemitteilung und auch hier im Artikel auf Solarify.eu.

Ein Interview mit Prof. Schlögl zum Projekt Carbon2Chem finden Sie auf der Seite der Max-Planck-Gesellschaft.
Einen Radiobeitrag (vom 27.6.16) über Carbon2Chem im WDR1 gibt es hier.