Sonnenfinsternis verhindert kurzzeitig Stromproduktion

MPI CEC Solaranlage misst deutliche Auswirkungen der Sonnenfinsternis

Zwei Graphen zur Darstellung der produzierten Strommenge über die Photovoltaikanlage auf dem Dach des MPI CEC am 19. März 2015 und 20. März 2015 (Tag der partiellen Sonnenfinsternis)

Die Solaranlage auf dem Dach des MPI CEC hat deutliche Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf die Stromproduktion gemessen.

Die Grafen in der nebenstehenden Abbildung zeigen die produzierte Strommenge der Photovoltaikanlage auf dem Dach des MPI CEC von 6 bis 20 Uhr am Donnerstag, 19.03.2015 und am Freitag, 20.03.2015 (Tag der Sonnenfinsternis).

Die x-Achse zeigt dabei die Uhrzeit von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr, die y-Achse den mit der Photovoltaikanlage produzierten Strom in Watt (W).

An beiden Tagen war das Wetter sehr ähnlich und der Himmel mit dichten Wolkenfeldern bedeckt, sodass man beide Tage gut miteinander vergleichen kann. Bei beiden Graphen lässt sich erkennen, wie es am Morgen um ca. 8:00 Uhr anfängt hell zu werden, da die Solaranlage zunehmend mehr Strom produziert. Mittags gegen 13:00 Uhr, wenn die Sonne am höchsten Punkt steht, erreicht die Produktionsmenge ihr Maximum. Am Freitag, den 20.03.2015 war es um 13:00 Uhr ein wenig sonniger als am Tag zuvor (19.03.2015), sodass der Ausschlag zu diesem Zeitpunkt etwas höher ist. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Solaranlage bis maximal 2000 Watt produzieren kann und hier an den beiden bewölkten Tagen nur etwa 200-250 Watt gemessen wurden, kann man die Tage als ungefähr gleich bewölkt/sonnig ansehen.

In Teilen NRWs, beispielsweise in Mülheim, war es leider nicht möglich die Sonnenfinsternis als solche zu beobachten. Die dicke Wolkendecke verdeckte den Blick auf das Phänomen, das in anderen Teilen Deutschlands gut beobachtbar war. Dennoch kam es bei der Solaranlage auf dem Dach des MPI CEC zur Zeit der Sonnenfinsternis zu erheblichen Einbußen bei der Stromerzeugung. Wie der zweite Graf vom Freitag (20.03.2015) zeigt, wurde zur Zeit des Maximums der partiellen Sonnenfinsternis (in Mülheim etwa um 10:40) gar kein Strom produziert. Ab 11:00 stieg die Watt-Zahl dann wieder an, bis die Stromproduktion zum Ende der Sonnenfinsternis um etwa 11:50 wieder (für einen bewölkten Tag) normale Werte erreichte.

Auch wenn die Sonnenfinsternis nicht für die eigenen Augen sichtbar, so zeigt die Abbildung doch deutlich, dass die Sonneneinstrahlung auf die Erde erheblich abgenommen hat und Solarenergie für kurze Zeit nicht zur Stromproduktion dienen konnte.